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Strongman-Sport
Harpagornis: 31.08.2011
Harpagornis

Was ist Strongman-Sport?

Strongman-Sport ist eine Kraftsportart, allerdings geht es hierbei, im Gegensatz zu Kraftsport an Hanteln (Kraftdreikampf, Gewichtheben), darum seine Kraft an unterschiedlichsten Gegenständen zu messen, dabei müssen verschiedenen Sachen getragen, gezogen, gehoben, gestemmt oder gar geworfen werden. Es geht dabei um Maximalkraft aber auch um Geschwindigkeit, ein Objekt so schnell wie möglich über eine gewisse Strecke zu tragen oder zu ziehen.

Gute und erfolgreiche Strongmen benötigen demzufolge eine enorme Grundkraft, wie sie die Kraftdreikämpfer besitzen, aber auch eine gute Kondition und Schnelligkeit auf kurze Distanzen. Und besonders Übung in den verschiedenen Strongmandisziplinen. Die richtige Technik ist hier auch oft entscheidend. Strongman-Sport ist demzufolge streng genommen KEINE Maximalkraftsportart, da es auch um Technik und Schnelligkeit geht, allerdings mit schweren Gewichten. Auch werden einige Events auf die höchste Wiederholungszahl ausgeführt. Dennoch sind die Lasten im Profibereich der Strongmen so hoch, dass die Grundkraft der Athleten denen der stärksten Kraftdreikämpfer entsprechen muss, weil die Gewichte die Verwendung finden sonst nicht bewegt werden könnten. Beispiel der Hummer Tire Deadlift, in dem Gewichte von bis zu 500kg und mehr bewältigt werden, oder dem Yoke Race bei dem in einigen Wettkämpfen Gewichte von ebenfalls über 500kg eingesetzt werden. Im Strongman-Sport kommen sowohl statische Disziplinen wie beim Kraftdreikampf als auch dynamische Disziplinen vor. Auch gibt es dem Gewichtheben ähnliche Disziplinen in den bestimmte Objekte vom Boden über Kopf gestemmt werden müssen (Log Lift, Apollons Axle, Block Press usw.)

Auf die einzelnen Disziplinen und was man sich darunter vorstellen kann, gehe ich später noch ausführlich ein.

Im Gegensatz zum Kraftdreikampf wo es nur darum geht ein einziges mal eine höchst mögliche LAst zu bewältigen, geht es im Strongman meistens um immer die gleiche Last denen sich alle Athleten eines Wettkampfes stellen müssen. Hier entscheidet dann entweder die Geschwindigkeit oder die Anzahl der Wiederholungen. Zum Beispiel geht es im Kraftdreikampf im Kreuzheben darum ein einziges mal so viel Gewicht wie möglich zu heben, die Gewichtssteigerung bleibt dabei dem Athleten überlassen. Bei den Strongman geht Kreuzheben meistens mit dem selben Gewicht für alle Athleten und die höchste Wiederholungszahl entscheidet über den Sieger der Disziplin. Allerdings gibt es auch Maximallifts, es kommt immer auf den Ausrichter des Wettkampfes an, beim Hummer Tire Deadlift wird beispielsweise genauso wie beim KDK-Kreuzheben auf Maximalgewicht gemacht.

Ebenfalls Strongmantypisch ist die Verwendung schwerer Objekte aus dem Alltag. Kennt man Kreuzheben normalerweise nur mit Hanteln, werden im Strongman häufig Gestelle an Autos angebracht um diese mittels Kreuzhebebewegung am Heck oder an der Front anzuheben. Hanteln werden in den seltensden Fällen eingesetzt, es sei denn es handelt sich um spezielle Strongman "Hanteln" wie der "Circus Dumbbell" oder der "Apollons Axle"

Woher kommt der Strongman Sport?

Die Ursprünge des modernen Strongman-Sports stammen aus dem traditionellen Zehnkampf, den Wikingerspielen und den Highland Games. Bereits im 19. Jahrhundert gab es die ersten bekannten "Strongmen" die in Zirkussen und Varietés ihre Kraftdarbietungen vorführten. Dabei versuchten sich die Athleten immer wieder zu übertreffen, ein richtiger Wettkampfsport war es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht.

Was ist IFSA und GFSA?

Die IFSA ist der internationale Dachverband der Strongmen. Die GFSA, mit Präsident Heinz Ollesch, ist der offizielle Verband der deutschen Strongmen.

Wie ist ein Strongman Wettkampf aufgebaut?

Ein Strongman-Wettkampf besteht aus mehreren Disziplinen, meistens zwischen 4 und 7 an 1-2 Tagen. Es kann aber auch variieren. Die Disziplinen sind von Veranstalter und Sponsoren abhängig. Es gibt aber bestimmte Regeln des Verbandes, sodass es immer zu einem guten Mix aus statischen, dynamischen oder aber Überkopfdisziplinen kommt.

Alle Teilnehmer bekommen für ihre Platzierung in den einzelnen Disziplinen Punkte, am Ende des Wettkampfes rechnet man diese Punkte zusammen und der beste Athlet des Wettkampfes wird somit ermittelt. In Deutschland wird mit Strafpunkten gearbeitet, heißt, wer die wenigsten Punkte hat gewinnt. International ist es meistens umgekehrt, man muss versuchen so viele Punkte wie möglich zu sammeln, was also aufs gleiche Prinzip raus läuft.

Bei Punktegleichstand entscheidet das bessere Abschneiden in den Einzeldisziplinen, sollte es auch hier zu einem (äußerst seltenen) Fall von Gleichstand kommen, entscheidet das geringere Körpergewicht.

Welche verschiedenen Disziplinen gibt es?

Es gibt dutzende verschiedene Disziplinen, alleine in Deutschland über 50 verschiedene, aufgrund der Disziplin des "Medley", in dem verschiedene Disziplinen auch zu einer kombiniert werden können, gibt es praktisch mehrere hundert Disziplinen. International kommen einige Disziplinen dazu, die die GFSA nicht ausrichtet, wie zum Beispiel den "Car-Squat" (Autokniebeuge) oder den "Block Press".

Bei der GFSA gibt es sogenannte "Standarddisziplinen", von denen mindestens 3 in einem GFSA-Wettkampf absolviert werden müssen (als Einzeldisziplinen oder in einem Medley), alle anderen Disziplinen sind vom Veranstalter abhängig.

Die Standarddisziplinen der GFSA sind Baumstammstemmen (Log Lift), Bierfass stemmen, Koffer tragen (Farmers Walk), Kreuzheben (meistens mit Auto, seltener mit speziellen Vorrichtungen wie Betonblöcken), Bankdrücken oder Schrägbankdrücken auf Wiederholungen, (meistens mit Baumstamm), "Hand über Hand" (Hand over Hand), Yoke Race (Super Yoke), Viking Press, Front Hold, Pole Push, Side Hold (Kruzufix Hold), Conans Wheel, Autoschubkarre (Wheel Barrow), Wheel Flip (Tire Flip), Loading und Bayerisches Steinheben.

Das Bayerische Steinheben ist eine typisch bayerische Kraftsportart und wird dort auch als eigene Kraftsportart betrieben, es gibt auch einen Dachverband der Steinheber und spezielle Regeln. Innerhalb des Strongman Sports ist es nur eine Teildisziplin und auch die Regeln sind geringfügig anders (betrifft das Startgewicht des Steins). International wird das bayerische Steinheben (Bavarian Stonelift) nur sehr selten ausgeführt, aber auch das kommt vor, 1995 beim World Strongest Man Wettkampf auf den Bahamas zum Beispiel. Hier zog Heinz Ollesch damals 325kg auf 1m.

Im folgenden werde ich nun auf einige Disziplinen im Einzelnen eingehen und etwas beschreiben. Sowohl die Standarddisziplinen der GFSA als auch auf einige andere Disziplinen.

Baumstammstemmen: Beim Baumstammstemmen (Log Lift) wird selten ein echter Baumstamm verwendet, Holz trocknet und verliert Gewicht oder bekommt Risse. Meistens wird Bauholz zur Herstellung eines mssiven Logs oder ein Metallrohr genutzt, in welches entsprechende Griffe eingearbeitet sind. Das Mindestmaß des Durchmesser liegt hier bei 32cm.

Es gibt Baumstammstemmen auf Wiederholungen vom Boden, wobei der Log nach jeder Wiederholung den Boden berühren muss, und Baumstammstemmen auf Wiederholungen von der Brust. Hier muss der Log jedes mal wieder die Brust berühren und muss nicht wieder am Boden abgelegt werden. Dann gibt es noch Baumstammstemmen auf Maximalgewicht.

Der Weltrekord in der offenen Gewichtsklasse liegt hier bei 212,5kg gehalten von Žydrūnas Savickas, der deutsche Rekord liegt bei 185kg gehalten von Patrik Baboumian, der Weltrekord in der Gewichtsklasse unter 105kg liegt bei 165kg ebenfalls gehalten von Patrik Baboumian.

Wheel Flip: Beim Wheel Flip, oder auch Tire Flip genannt, muss ein großer Radladerreifen angehoben, aufgestellt und umgeworfen werden, also "geflipt" werden. Die Strecke wird vorher festgelegt und der Athlet, der den Reifen am schnellsten über die Strecke flipt, gewinnt. Es gibt auch Wheel Flip, wo nur eine bestimmte Anzahl an "Flips" verlangt wird, zum Beispiel 8 mal. Das Gewicht der Reifen ist unterschiedlich hoch, gewöhnlich zwischen 300kg und 500kg.

Bierfass Stemmen: Beim Bierfass Stemmen werden leere Bierfässer mit Kies, Wasser und/oder Beton gefüllt, sodass sie unterschiedlich schwer werden. Je nachdem auf welchem Niveau der Wettkampf stattfindet, werden zwischen 70kg und 100kg schwere Fässer verwendet, die vom Boden über den Kopf gestemmt werden müssen. Also ähnlich dem Baumstammstemmen. Allerdings wird hier nicht auf Maximalgewicht gegangen, sondern lediglich auf die meisten Wiederholungen innerhalb einer bestimmten Zeit.

Koffer tragen: Das Koffer tragen, oder auch Farmers Walk genannt, ist eine Disziplin, in der es darum geht, mit Gewicht zu laufen und erfordert dementsprechend ein spezielles Training, es gibt aber auch Naturtalente mit guter Veranlagung. Starke Beine alleine durch Kniebeugen reichen hier nicht aus, des Weiteren ist es eine stark die Griffkraft fordernde Disziplin, da Griffhilfen hier nicht erlaubt sind. Die sogenannten "Koffer" sind speziell angefertigte Sportgeräte, die es so nur im Strongman-Sport gibt. Es sind meistens Metallblöcke mit einem angebrachten Griff von meistens ungefähr 24-30mm Durchmessser. Der Griff selbst ist fest arretiert und dreht sich nicht in sich selbst. Die Koffer haben je nach Niveau des Wettkampfes 80-125kg pro Koffer, auf internationalem Niveau auch schon mal 160kg pro Koffer. Die zu tragende Last ist also immer die Doppelte. Es geht darum, so schnell wie möglich eine gewisse Distanz zu laufen. Der schnellste Athlet gewinnt, die Koffer dürfen dabei abgestellt werden zwischendurch, was aber natürlich Zeit kostet. Dann gibt es noch Koffer tragen auf Distanz, hier ist die Zeit egal, allerdings dürfen die Koffer nicht abgestellt werden. Sobald man losgelaufen ist, wird nach einmaligem Abstellen diese Distanz gemessen. Beim Koffer tragen auf Distanz kommt es stärker auf die Griffkraft an, als beim Koffer tragen auf Zeit. In den meisten Fällen ist die Griffkraft hier limitierend.

Kreuzheben: Kreuzheben im Strongman wird in den meisten Fällen an einer Vorrichtung gemacht und mit einem Auto, welches angehoben wird. Also so, dass die Vorderreifen in der Luft sind. Es gibt aber auch spezielle Stangen, an denen Betonblöcke oder ähnliches befestigt werden und es ähnelt somit mehr dem "richtigen" Kreuzheben. Im Strongman sind meistens Griffhilfen bei allen Arten von Kreuzheben zugelassen. Bei der GFSA allerdings keine Powerliftinganzüge zur Kraftunterstützung. International ist das abhängig vom Veranstalter und dem Kampfgericht.

Tire Deadlift: Der Tire Deadlift ist eine solche spezielle Art des Kreuzhebens, der Tire Deadlift wird nur auf dem Arnold Classic Strongman Wettkampf eingesetzt. Es handelt sich um eine speziell angefertigte Stange, die extrem lang ist, die Gewichte sind große Autoreifen des "Hummer" Jeeps. Um kleine Steigerungen machen zu können, können außen noch kleine Hantelscheiben angebracht werden. Durch die Größe der Reifen liegt die Stange etwas höher, etwa auf Kniehöhe der meisten Athleten. Beim Hummer Tire Deadlfit wird ähnlich dem KDK-Kreuzheben das Gewicht vom Athleten abhängig gesteigert. Man hat 3 Versuche, die höchste gültige Last gewinnt. Zughilfen sind aufgrund der Dicke der Stange erlaubt. Der Weltrekord liegt hier bei 11100lbs (ca. 504,5kg), gehalten von Žydrūnas Savickas.

Hand über Hand: Das Hand über Hand ist eine Disziplin, an der man an einem Seil mit vollem Körpereinsatz ein Objekt so schnell wie möglich über eine gewisse Distanz zu sich ran ziehen muss. Hierbei ist nicht nur Armkraft gefragt, sondern der gesamte Körper, da man auch die Beine und den Rücken mit einsetzen muss, um stark in der Disziplin zu sein. Technik und Schnelligkeit beim Nachgreifen sind zwar hier mit entscheidend, aber die gesamte Körperkraft ebenfalls. Starke Kniebeuger und Kreuzheber sollten hier die Nase vorn haben.

Yoke Race: Beim Yoke Race muss ein sogenanntes "Yoke" auf dem Rücken getragen werden. Das Yoke wird dabei ähnlich einer Stange bei Kniebeugen auf dem Trapezius gehalten, mit den Händen zur Stabilisierung festgehalten und über ein ebestimmte Strecke so schnell wie möglich getragen. Es ähnelt dem Koffer tragen, nur dass Griffkraft hier keine Rolle spielt, dafür Gleichgewicht umso mehr. Das Gewicht des Yokes liegt hier national zwischen 240kg und 375kg. International auch schon mal bei 430kg oder wie beim Arnold Classic Strongman-Wettkampf 500kg oder sogar noch mehr.

Viking Press: Die Viking Press ist eine spezielle Vorrichtung, an der man ein Gewicht über Kopf drücken muss. Beineinsatz ist hier zwar erlaubt, man darf aber nicht mit Gewichthebertechnik unterspringen wie beim Stoßen, auch nicht mit tiefer Hocke. Die Beine müssen demzufolge als erstes gestreckt sein und es muss eine durchgängige Drückbewegung zu erkennen sein. Lediglich die Fersen dürfen noch mal abheben. Das Gewicht in der Viking Press ist keine direkte Belastung, durch die Art der Vorrichtung kann die Gewichtsbelastung, die der Athlet bewältigen muss, also nur ca. angegeben werden. Auf nationalem Niveau beträgt es ca. 100kg-125kg. Seltener auch ca 135kg auf dem Niveau der deutchen Meisterschaft. International auch bis zu 140kg. Es geht bei der Viking Press um die größtmögliche Anzahl an gültigen Wiederholungen in einem Zeitlimit.

Loading: Beim Loading müssen verschiedene Objekte auf ein, je nach Wettkampfniveau unterschiedlich hohes Podest aufgeladen werden. Diese Disziplin ist eine schöne Kraftmessung von funktioneller Kraft. Wenn man das Loading nicht speziell trainiert, kann man mit einer hohen Grundkraft zwar schon viel anfangen, aber die unterschiedlichen Objekte stellen eine schöne Anforderung an funktioneller Körperkraft dar. Auf niedrigem Niveau geht es beim Loading meistens nur um Geschwindigkeit, auf höherem Wettkampfniveau werden aber oft nicht alle Objekte geladen und man kann sehen, dass diese Disziplin unglaublich fordernd sein kann. An Objekten gibt es alles mögliche, klassisch sind Fässer, die natürlich schwer gefüllt sind, aber auch Ambosse, Steine, mit Kies gefüllte bis zu 120kg schwere Säcke oder Traktorreifen von 120kg müssen ran getragen und aufgeladen werden. Säcke sind besonders unhandlich. Es gibt auch Wasserloadings, wo die Athleten Objekte aus hüfttiefem Wasser ran tragen müssen, was besonders konditionell fordernd ist.

Atlas Stones: Eine der bekanntesten Strongman-Disziplinen ist eine besondere Art des "Loadings", die Atlas Stones, auch Kugel-Loading genannt. Hierbei müssen verschieden schwere Kugeln über oder auf eine bestimmte Höhe gehoben werden. National zwischen 100kg und 180kg schwer. International bis zu 243kg. Die Atas Stones sind runde Betonkugeln, durch nichts lässt sich diese Übung simulieren. Eine völlig andere Art der Kraftmessung, als es Kraftsport an der Hantel ist. Da die Kugeln rund sind, bieten sie kaum Halt. Eine sehr schöne aber auch unglaublich anstrengende Disziplin. Das Anheben der Kugeln kann einem schwarz vor Augen werden lassen. Selbst Maximallifts im Kreuzheben oder Kniebeugen kommen da nicht ran.

Pole Push: Beim Pole Push müssen 2 Athleten an einem Stamm versuchen, den anderen aus einem Ring zu schieben. Technik ist hier erforderlich, aber bei dieser Disziplin zählt vor allem Körpergewicht. In den meisten Fällen setzen sich hier die schwersten Athleten durch. Allerdings können leichte Athleten oftmals durch eine gute Technik punkten. Maximalkraft ist sicherlich auch entscheidend.

LKW-ziehen: Beim LKW-ziehen, oder auch Truck-Pull genannt, muss ein LKW mittels eines Zugegeschirrs über eine bestimmte Strecke gezogen werden. Der schnellste Athlet gewinnt hierbei. Es gibt LKW-ziehen ohne Seil und mit Seil, mit Seil wird dem Athleten noch die Möglichkeit gegeben seine Armkraft einzusetzen. Bei schweren LKW's wird mit Seil gezogen, bei leichteren ohne Seil. Schafft ein Athlet die Distanz nicht im Zeitlimit, wird die Strecke gemessen.

Wie trainiert man am besten Strongman?

Aufgrund der hohen Gewichte im Strongman ist es praktisch unmöglich ein schweres Hanteltraining zu umgehen. Es gibt Athleten, die sich fast nur auf schweres Disziplinentraining konzentrieren, aber eine hohe Grundkraft ist einfach ohne ein schweres statisches Hanteltraining kaum möglich. Nahezu alle guten Strongmen sind sehr starke Kniebeuger und Kreuzheber. Sehr viele Athleten kommen aus dem Kraftdreikampf. Auch wenn klassische Hanteln im Strongman-Sport als Disziplinen nicht vorkommen.

Um in bestimmten Disziplinen gut zu werden, ist ein Disziplinentraining ebenfalls kaum umgänglich. Gute Strongmen trainieren daher sowohl schwere Hantelgrundübungen als auch verschiedene Disziplinen.

 

Harpagornis, BB-Union User. Deutscher Juniorenmeister im Kreuzheben der GRAWA und aktiver Strongman.
(C) Copyright. Dieser Text darf nicht, auch nicht auszugsweise, ohne exakte Quellenangabe, außerhalb der Bodybuilding-Union veröffentlicht werden.
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